Restaurant

Biergarten

Events

Umgebung

         
 
 
Speisekarte
Wildkarte
Getränkekarte
Kontakt
Anfahrt
Impressum
Startseite
Schloss Brauerei
Schloss Chronik
Links
   
   
 

Chronik - Schloss Scherneck

Im Jahre 926 wurde erstmals in einer alten Aufstellung Herr Wilhelm von Rehlingen (Röchling) als Besitzer der Burgen "Rehling" und "Scherneck" erwähnt.

Insgesamt sollen in dieser Gegend drei Burgen, d. h. nebst Rehling und Scherneck auch noch die Burg "Griesstetten" im Eigentum der Fam. von Rehlingen gewesen sein.
 


Original Kaufvertrag aus dem Jahre 1322   

Der älteste urkundliche Nachweis über die Burg Scherneck ist ein Kaufvertrag aus dem Jahre 1322. In diesem Vertrag ist dokumentiert, daß Herr Hans von Rehlingen (Röchling) Scherneck an den Ritter Heinrich von Gumppenberg verkauft hat.

In der Folgezeit nach 1322 muß Scherneck zweimal niedergebrannt sein. Gemäß überlieferten Erzählungen haben sich Burgvögte auf Scherneck zeitweise als Raubritter betätigt. Dies rührte daher, daß damals zu Scherneck nur wenig Ländereien gehörten, die nicht ausreichten, um die Vögte und ihr Gefolge zu ernähren. Auf dem Römerweg im Lechfeld zogen große Handelskarawanen mit vielen verschiedenen Waren an Scherneck vorbei nach Augsburg. Wenn die Versuchung und der Hunger zu groß wurden, haben die Vögte wohl Überfälle auf diese Handelszüge ausgeübt, um sich und ihre Leute zu versorgen. Die Augsburger ließen sich dies nicht lange gefallen und brannten Scherneck bis auf die Grundmauern nieder.

Es wurde sogar ein Bannfluch ausgesprochen, der beinhaltete "daß nicht einmal mehr der Pflug über Scherneck gehen dürfe". Das bedeutete, daß auf den Flächen von Scherneck nicht einmal mehr Ackerbau betrieben werden durfte. Nach etlichen Jahren oder Jahrzehnten wurde zuerst eine Kapelle zur Abwendung dieses Bannfluches errichtet. Die damalige "Herz-Jesu-Kapelle" war ein beliebtes Ziel für Wallfahrten.

Nach geraumer Zeit durfte wohl in Scherneck auch wieder eine Burg errichtet werden. Man sagt, daß diese Burg im dreißigjährigen Krieg erneut durch ein Feuer zerstört und als Schloß  wieder neu aufgebaut wurde. Nach den Rittern von Gumppenberg, die Scherneck von 1322 bis 1503 besaßen, wechselten die Eigentümer sehr häufig.

Die längste darauf folgende Besitzperiode begann 1691, als ein Freiherr von Mayer Scherneck kaufte. Diese Familie behielt die Burg bis 1822 in ihrem Eigentum. 1823 wurde Scherneck schließlich von Johann Lorenz Freiherr von Schaezler gekauft. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist Scherneck bereits in der sechsten Generation im Besitz der Freiherren von Schaezler.

Unter den Freiherren von Schaezler wurde Schloß Scherneck zunehmend als Gutsbetrieb ausgebaut und vergrößert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht Scherneck im Wesentlichen aus den drei Betriebsbereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Brauerei.
 

 
 
© 2010 Schlossbräustüberl Scherneck

Site & Design Claus Rollenhagen